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Es ist unglaublich, aber wahr.

Die Stuttgarter Nachrichten StgN haben sich wieder einmal zur Zensur eines Leserbriefes hinreisen lassen, obwohl dieser Leserbrief weder zu lang war, noch schlecht formuliert, noch eine Verunglimpfung einzelner oder einer Gruppe beinhaltete!

Anlass zu diesem Leserbrief war ein Leitartikel des Berlin-Korrespondenten der StgN Herrn Grabitz mit dem Titel "Der Rente mit 67 geht's gut". Daraufhin schrieb der Autor dieser HP-Kolumne folgenden Leserbrief (Original) an die Stuttgarter Nachrichten.

Anmerkung zum Leserbrief: Sie sehen darin (rot markiert) diejenigen Passagen, die weggelassen wurden und mit (Orange markiert) die Passagen, die von der Zensur umformuliert wurden. Ein unglaublicher Vorgang!

Als Endprodukt erschien in der Samstagausgabe der StgN folgender zensierter Leserbrief.

 

Dazu folgender Kommentar:

So sieht also Meinungsfreiheit in der BRD aus. Es wird gestrichen, was man für opportun hält und zugelassen, was dem "politische System" und die mit Ihr in "gegenseitiger Abhängigkeit" verbundene "Presse" in den Gram passt. Durch Umformulierungen werden Sätze die Schärfe genommen oder eine andere Bedeutung gegeben. Es ist auch nicht so, dass die Leserbriefredaktion keine Zahlen in den Leserbriefen zulassen würde. Im Falle dieses Leserbriefes wurden jedoch alle desmaskierenden Zahlen gestrichen. Die Unterdrückung unliebsamer Zahlen haben Methode.

Die Leser der Leserbriefe wissen von diesen Manipulationen nichts. Ihnen wird quasi eine manipulierte Meinungsäusserung aufgetischt.

Dies ist im Falle des Leserbriefschreibers schon mehrere Male geschehen, und scheint die gängige Praxis zumidestens bei den StgN zu sein.

Sieht so die Meinungsfreiheit in der BRD in Zeiten grenzenloser Globalisierung aus?

>>>     Wo das Recht auf freie Meinungsfreiheit so mit Füßen getreten wird,

                                ist die Unfreiheit nicht mehr ferne!    <<<