Mutti, Brüderle und von der Leyen im trauten Zusammenspiel
Sich regen bringt Segen
Der Krieg gegen die Rentner ist eröffnet
Der RSA ist nichts anderes als das von der Politik eingeführte Solidarprinzip im Gesundheitswesen .(§1SGBV)
Dies gilt selbstverständlich nur für die gesetzlichen Krankenkassen (GKV's), nicht jedoch für die Privaten Krankenkassen (PKV's) . Dass es sich hier nicht um eine Bagatelle handelt, sondern bei Krankenkassen mit "guter Mitgliederstruktur" um eine "Umlagenabgabe" zwischen 1/4 bis 1/3 der Mitgliedereinnahmen, wissen nur wenige .
Hierzu einen Auszug aus der Bilanz 2008 der GEK . Der als "Quersubvention" deklarierte Ausgabenblock für den RSA beträgt demzufolge (für die GEK 2008) sagenhafte 28% !!! aller Ausgaben der GEK . Einen ähnlich hohe Abgabenlast haben die Ersatzkassen und die BKK's, während die AOK's im allgemeinen die Nutznisser dieser Subventionen unter den gesetzlichen Krankenkassen sind !
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Zahler |
in Mio. Euro |
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Empfänger |
in Mio. Euro |
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Ersatzkassen |
3.814 |
AOK |
13.120 |
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Betriebskrankenkassen |
8.734 |
Bundesknappschaft |
1.549 |
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Innungskrankenkassen |
263 |
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Abbildung 3: Transferzahlungen im derzeitigen Risikostrukturausgleich, Jahr 2004Quelle: Verband der Angestelltenkrankenkassen (VdAK)
Fazit: Dieses Geld fehlt natürlich für die eigenen Mitglieder . Besonders diejenige, welche weit über dem Mitgliederdurchschnitt Beiträge bezahlen , sind zur Übersolidarität zwanghaft verpflichtet . Es wäre verständlich, wenn dieses Solidarinstrument "RSA" für alle Mitglieder im Gesundheitswesen gelten würde . So aber hat man wieder nur die gesetzlich Krankenversicherten in eine Solidarität gezwungen, die Privaten jedoch aussen vor gelassen . Guteinzahlende gesetzliche Kassenmitglieder wundern sich dann, dass sie trotz hoher Beiträge an ihre Krankenkasse in den Praxen wie ein Patient 2. Klasse behandelt werden ! Dies ist einer der Gründe, warum Gutverdiener in die PKV's flüchten .
Diese "Ungerechtigkeit ist der Politik sehr wohl bekannt, genauso anderen Verbänden wie den Gewerkschaften, Sozialverbänden und Kirchen , getan wird wenig .
Natürlich gab es schon Versuche von Teilen der SPD (Lauterbach, Schmitt) , die PKV's in diesen Risikostrukturausgleich einzubeziehen, was aber bisher am energischen Widerstand der Privaten Krankenversicherungen PKV's und grossen Teilen der Politik gescheitert ist !