Liebe Mitbürgerinnen und Bürger !
Die Renten sollen im nächsten Jahr in den alten Bundesländer um 2,3% u. in den neuen Bundesländer um 3,2% steigen. Dies kündigte der Präsident der DRV, Herbert Rische an.
Wenn es auch nicht die 5% Erhöhung ist, die die RRP gefordert hat, so ist es doch immerhin eine wesentliche Steigerung gegenüber der im Sommer den Rentnerinnen u. Rentnern zugestandenen Rentenerhöhung von 0,99%.
Ein Erfolg der bundesweiten Protestbewegung der RRP !!!
- siehe hierzu unseren ausführlichen Bericht unter "Aktuelles".
-
-------------------------------------------------------------------------------------------------

" Skandalöse Talkshow in der ARD mit Günther Jauch !!
Titel: "Alles an die Arbeit ! - Können wir uns Rentner überhaupt noch leisten ? "
Jedem Rentner, der am 2. Oktober 2011 die obige Sendung gesehen hat, ist vermutlich das Messer in der Tasche aufgegangen, insbesondere bei so viel Inkompetenz der Talkshow-Teilnehmer.
Eine Rentnerin die Mitglied der RRP ist sollte ursprünglich an der Sendung teilnehmen, wurde dann aber kurzfristig wieder ausgeladen; schließlich war von den Teilnehmern überhaupt kein Betroffener - also Rentner - dabei.
Es wurden daraufhin etliche Emails von RRP-Mitgliedern an Günther Jauch geschrieben. Nachstehend stellvertretend für all diese Schreiben, der Beschwerdebrief unseres 2. Bundesvorsitzenden Dr. Manfred Link !!
Sehr geehrter Herr Jauch,
der Titel Ihrer Sonntagabend-Sendung war schon provokant ausgewählt worden. Denn die Frage, ob wir uns Rentner überhaupt noch leisten können, ist eine Verhöhnung dieser bedeutenden Bevölkerungsgruppe, die für ihr späteres Renteneinkommen größtenteils ein Arbeitsleben lang in die LVA/BFA, später DRV eingezahlt und Zusagen erhalten hat, die heutzutage nicht mehr eingehalten werden.
Es ist erstaunlich, wen Sie als Gäste in Ihre Sendung eingeladen haben:
- Frau von der Leyen - von späterem Renteneinkommen nicht betroffen
- Oskar Lafontaine - nicht betroffen
- Lasse Becker - vermutlich nicht betroffen
- Herbert Henzler - als vielfacher Millionär nicht betroffen
- Götz Aly - zwar demnächst in Rente, aber nur als Zubrot zu seinem sonstigen
höheren Einkommen
- und Sie - Sie wissen es selbst am besten
Keine Rentnerin, kein Rentner, kein Vertreter der Rentnerinnen und Rentner Partei RRP sollten offenbar zu diesem Thema gehört werden! Man war sozusagen unter sich - Nichtbetroffenen.
Einzig brauchbar in Ihrer Sendung war neben den einminütigen Erläuterungen der Hinweis von Herrn Aly auf das Schweizer Rentensystem als mögliches Vorbild für das unsere. Dieses Thema wurde jedoch von Frau von der Leyen mit haarsträubenden Bemerkungen unter den Teppich gekehrt und von Ihnen auch nicht wieder hervorgeholt. Dabei sollte Ihnen als Moderator geläufig sein, dass alle Bürgerversicherungssysteme in den europäischen Staaten gesünder sind als unseres der DRV (ständische Versicherungssysteme, die bei uns ein Sonnendasein führen ausgenommen, ganz zu schweigen von den Beamtenpensionen).
Doch nun kommt mein Hauptvorwurf an Sie: Sie haben zwar den Fernsehzuschauern über den Bundeszuschuss von 80 Milliarden Euro in die DRV-Kasse "informiert", jedoch kein Wort darüber verloren, dass Jahr für Jahr diesen Zuschuss übersteigende Summen aus der DRV-Kasse für allgemeingesellschaftliche Leistungen (sog. versicherungsfremde Leistungen) entnommen werden. Diese Leistungen gehen alle Bürger an - auch Sie! Bezahlen müssen sie aber nur die Beitragszahler der DRV - nicht die Beamten, nicht die Selbständigen, nicht die Ärzte, Rechtsanwälte etc. u. nicht die Politiker. Die DRV weist in ihrem jährlichen Rechenschaftbericht diese "Versicherungsfremde Leistungen" nicht gesondert aus, damit niemand den durch das Bundesverfassungsgericht legalisierten Betrug am Beitragszahler der DRV genau beziffern kann und dem jährlichen Rentenklau durch die politische Klasse auf die Schliche kommt.
Auch hat einer Ihrer Gesprächsteilnehmer erwähnt, dass Adenauer 1957 das Rentensystem von einem kapitalgedeckten auf das Umlageverfahren umgestellt hat. Sie haben als Talkmaster nicht gefragt, wohin das Geld gekommen ist, das bis dahin in die Rentenkasse eingezahlt wurde. Wir wissen es: Die ca. 30 Milliarden D-Mark wurden in den Aufbau der Bundeswehr gesteckt!
Ja, sehr geehrter Herr Jauch, diese Sendung war wohl wieder ein Flop! Ich empfehle Ihnen, bei sozialen Themen künftig anstatt Gästen des gestrigen Zuschnitts mit Betroffenen zu diskutieren und dem Fernsehzuschauer statt Volksverdummung Aufklärung anzubieten.
Über eine Antwort von Ihnen würde ich mich freuen und verbleibe mit freundl. Grüßen
Manfred Link
Und nun die späte - nichtssagende - Antwort der Zuschauerredaktion Günther Jauch !!
Sehr geehrter Herr Link,
herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserer Sendung "Günther Jauch" vom 2. Oktober 2011 in der ARD. Aufgrund zahlreicher Zuschauerzuschriften gelingt es uns erst heute, Ihnen zu antworten.
Ihren kritischen Kommentar zur Sendung haben wir mit Interesse gelesen. Ich darf Ihnen versichern, dass wir die Meinung und Anregungen unserer Zuschauer ernst nehmen und in unserer täglichen Redaktionskonferenz thematisieren und auswerten, auch wenn es uns leider zeitlich nicht möglich ist, auf jede Mail inhaltlich ausführlich einzugehen. Sie helfen uns mit Ihrem Feedback besser zu werden.
Mit freundl. Grüßen,
Sanja Salgado
Kommentar vom LV Saar !
Wir können uns jetzt sicherlich vor Einladungen zu künftigen Talkshow`s nicht mehr retten.
--------------------------------------------------------------------------------------------------
Der Landesverband Saarland wurde am 17.05.2009 in Saarbrücken- Dudweiler mit 13 Mitgliedern gegründet.
Die RRP ist eine demokratische Partei auf der Basis des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Die politische Position der RRP liegt in der Mitte des derzeitigen Spektrums. Viele unserer bundesweiten Mitglieder stammen aus den Reihen der etablierten Parteien des demokratischen Spektrums. Sie kamen zu uns, weil sie sich von den existierenden und an der politischen Macht befindlichen Parteien nicht mehr vertreten fühlen. Andere wiederum waren bisher noch in keiner Partei Mitglied und fanden bei uns ihre politische Heimat, da die Zielsetzung der RRP - Sozialpolitik für alle Generationen - ihrer pol. Gesinnung entspricht.
Wir sehen uns politisch als bürgerliche Alternative zu den etablierten Parteien und insbesondere zur Partei " Die Linke ".
Das demokratische Deutschland braucht keine Partei, die dem Kommunismus frönt. Wer für mehr soziale Gerechtigkeit eintritt oder diese benötigt, ist bei uns, der RRP bestens aufgehoben.
Wir im Landesverband Saarland treten mit unserer stetig wachsenden Anzahl von Mitgliedern für mehr soziale Gerechtigkeit im Renten-, Gesundheits- und Bildungssystem sowie eine Verbesserung des Hartz IV- System ein. Auch im Umweltbereich wollen wir künftig aktiv sein und für notwendige Verbesserungen eintreten.
Wir wenden uns vor allem dagegen, dass die Regierenden mit den geltenden Gesetzen im Arbeitsbereich und vor allem im Sozialbereich die systematische Verarmung und Entmündigung breiter Schichten der Bevölkerung eingeleitet haben und weiter voran treiben. Die schon längst bestehende " Schere " bezüglich der Einkommen der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland wird dadurch weiter vergrößert.
Millionen von Bürgerinnen und Bürgern incl. der Rentnerinnen und Rentner werden so zu Abhängigen am Tropf der Sozialsysteme gemacht.
Wir stehen z. B. für eine funktionierende gesetzliche Alterssicherung mit einer Rente , die zum Leben reicht. Rückwirkende Eingriffe in den Rentenverlauf darf es nicht mehr geben. Über 40 Jahre Arbeit darf nicht in die Altersarmut führen
Wir stehen für ein einheitliches, gerechtes Krankenkassenwesen ohne " Zweiklassenmedizien" Wir treten für eine Reduzierung der Krankenkassen ein, wodurch enorme Kosten eingespart werden. Wir fordern die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Medikamente und eine Angleichung der Medikamentenpreise in der gesamten EU. Gesundheit muß bezahlbar bleiben.
Unsere Zukunft sind unsere Kinder.Wir geben ihnen einen Rechtsanspruch auf Bildung, unabhängig von sozialer Herkunft und treten für ein bundesweit einheitliches Bildungssystem ein.
Das Hartz IV-System bedarf einer gründlichen Überarbeitung zu Gunsten der Hartz IV-Empfänger. Die Hinzuverdienstgrenze muß angehoben werden. Arbeit muß sich auch hier lohnen.
Die jungen Menschen von heute sind die Rentner von morgen.Deshalb setzen wir uns auch und gerade für die Menschen ein, die im Berufsleben stehen. Altersarmut soll ihnen erspart bleiben. Diese Entwicklungen bekämpft die RRP.
Darum brauchen wir Ihre Hilfe, denn erst in der Gemeinschaft einer großen Mitgliedschaft gewinnen wir die notwendige Stärke, um den politischen Machtinhabern und den Lobbyisten eine Änderung ihrer Vorgehensweise abzutrotzen.
Deswegen freuen wir uns besonders darüber, daß auch immer mehr junge Menschen den Weg zu uns, der Rentnerinnen und Rentnerpartei - RRP finden.
Alle Untergliederungen des Landesverbandes Saarland ( Kreis, Bezirks, Ortsverbände und Ortsgruppen ) sind bestrebt in den Städten u. Gemeinden ihrer Zuständigkeit neue Mitglieder zu gewinnen.
Helfen auch Sie mit und werden Sie Mitglied unserer Partei und bringen Sie Ihre Ideen und Vorschläge ein.
Besuchen Sie unsere nächsten Versammlungen, Politischen Stammtische oder Info-Veranstaltungen in Ihrer Nähe.
Wir freuen uns auf Sie !!!
Als Ansprechpartner steht Ihnen der Landesvorsitzende Hans-Robert Martini sowie der gesamte Landesvorstand zur Verfügung.
Geschäftsstelle: An der Steig 4 a, 66125 Saarbrücken-Dudweiler
Telefon: 06897 / 764295 oder 729836
e-mail: rrp-saar.martini@gmx.de
www.rrp-bund.de ( unter Länder - Saarland )
Bankverbindung: Vereinigte Volksbank Sulzbach,
Kto.: 303150 0000, Blz.: 590920 00
Steuernummer: Finanzamt Erding 114/110/40366