Der Goldene Ritter der Demokratie und der neuen EU – Euphorie
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sie ihr Kapital im Sparstrumpf gesammelt", ...
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FRAUEN-QUOTE?
Frau Schröder will auf die Quote verzichten, Ursula von der Leyen misstraut der Wirtschaft. Was wollen eigentlich die Frauen, die berufliche Karriere anstreben?
Es wird von Vereinbarung Familie und Beruf gesprochen, familienfreundliche Betriebsstrukturen. Wie weit sind wir damit wirklich in Deutschland? Ja, Einiges hat sich schon getan, aber eine durchgängige Struktur ist noch nicht erkennbar.
Liegt diese träge Vorwärtsbewegung wirklich nur an den immer noch fehlenden Kita- und Krippenplätzen? An der bestmöglichen Unterbringung der Kinder während der Arbeitszeiten? Der Anerkennung der Männer, dass Frauen oft bessere Vorgesetzte sein können, da sie sachbezogene Entscheidungen mit dem notwendigen Feingefühl treffen und die Folgen ihrer Entscheidung so gut es geht in ihre Entscheidung mit einbeziehen?
Oder ist der Widerstand in unserer Gesellschaft gegen eine Veränderung des herkömmlichen Männer- und Frauenbildes darauf zurück zu führen, dass der Begriff EMANZIPATION fehl interpretiert wird? Wie sonst kann es sein, dass sehr oft „abwertend“ von „EMANZE“ gesprochen wird, wenn eine Frau Karriere macht oder nach Führungspositionen strebt?
Wenn Sie sich zu diesem Thema Gedanken machen schreiben Sie uns, wir freuen uns über Ihren Beitrag. Bitte vermerken Sie, ob Sie einer Veröffentlichung Ihres Beitrages auf dieser Seite zustimmen.
RRP - Stellv. Bundesvorsitzende Brigitte O. Kaiser.
Mailadresse: Brigitte O. Kaiser.
Unser RRP-Mitglied Annemarie Wagemann - interessierte Leserin des Münchner Merkur - fand diese aussagekräftige Karikatur zum Thema "Frauen-Quote" in der Tageszeitung des Münchner Merkur. Herzlichen Dank dafür.
Sehr geehrte Frau Kaiser,
man wird, ob im Familienbetrieb oder im Konzern, in Zukunft nicht darauf verzichten können, fachkompetente, hoch gebildete und durchsetzungsfähige Frauen in Betriebs- und/oder Konzernführungen einzusetzen. Eine "Frauenquote" halte ich für absolut überflüssig. Man kann nicht einfach ein weibliches Wesen in eine verantwortungsvolle Position heben, nur weil man die gesetzliche Zahl erfüllen muss. Wissen und Können müssen in allen Fällen die Kriterien sein.
Manchmal, in letzter Zeit immer öfter, habe ich das Gefühl, unsere Politikerinnen und Politiker reden nur, um überhaupt etwas gesagt zu haben.
Mit freundlichen Grüssen H.Stiebling, KV AIC-FDB.
Sehr geehrter Herr Stiebling,
ganz herzlichen Dank für Ihr Meinungsbild. Schön, dass Sie geschrieben
haben.
Ich selbst bin ganz Ihrer Meinung und würde auch zu bedenken geben,
dass es wenig schmeichelhaft ist, als Frau zu wissen in einer höheren
Position zu sein, weil man Quoten-Frau ist, weniger wegen der Qualifikation.
Natürliche Prozesse sollten nie künstlich forciert werden, nur um
eine eigene Idee durchsetzen zu wollen.
Meiner Meinung nach gibt es noch viel zu wenig Frauen, die eine echte
Berufskarriere anstreben. Schon aus diesen Gründen wäre eine Quote für
Betriebe oder Konzerne fatal. Und die Frauen, die sich durch Kompetenz,
Fachwissen und Führungsqualitäten auszeichnen, gehen ihren Weg auch ohne Quote.
Herr Stiebling, darf ich Ihren Beitrag auf die Internetseite Bund und
Niedersachsen einstellen?
Herzliche Grüße
Brigitte O. Kaiser
Quo vadis Europa ?
Griechenland und Bankenkrise sind derzeit herausragende Nachrichten in der Medienwelt.
Jeder hat etwas darüber zu sagen, keiner aber weiß definitiv, welches Handeln wirklich sinnvoll ist um aus der Krise zu entkommen.
Nun ist dies nicht vorrangig ein Thema unserer Partei, wir beschäftigen uns mit den politischen Kernzielen Rente ( Armut ), Gesundheit und Bildung.
Oder ist dies doch ein Thema ?
Ja, meine ich, zumindest was die steuerlichen Belastungen betrifft die eintreten können, wenn die europäischen Staaten eines Tages für die Schulden der klammen Länder aufkommen müssen. Es wird wohl kaum ein Weg daran vorbeiführen, wenn wir ein Europa des Friedens, der Gemeinsamkeit und des freien Personen- und Warenaustauschs erhalten wollen.
Ich denke man sollte den Griechen helfen frage mich aber auch : Was tragen die Griechen dazu bei ? Gemeint sind nicht die einfachen Menschen, die Arbeitnehmer, Rentner und Kleingewerbetreibende: sie tragen dort in erster Linie die Last, nein es geht um diejenigen, die dieses Land in diese unglaubliche Krise geführt haben und sich nun „ vom Acker“ machen oder weiter tricksen.
Die Europäer und insbesondere die Deutschen tragen die finanzielle Last, militärisches Equipment aber bestellt das „ Land der Götter“ anderswo.
So schreibt der Kölner Stadtanzeiger am 14.10. „ Akropolis adieu ! Die Kultur bleibt daheim ( aus Kostengründen ), das Kapital flieht ins Ausland“.
Hinzu kommen noch die Bankenprobleme wo auch bekannte Geldinstitute herabgestuft werden, weil sie beispielsweise zu wenig Eigenkapital besitzen oder zu viel in Staatsanleihen südeuropäischer Staaten investiert haben.
Wer trägt die Risiken ? Natürlich der Steuerzahler oder wie in Großbritannien, die Rentner, weil die Pensionskassen und Life Insurances dort übermäßig das Geld der Menschen in solche Anleihen angelegt haben.
Die europäischen Politiker müssen nach meiner Ansicht jetzt und sofort energisch handeln und sich auch bald dafür entscheiden, die Einstimmigkeit bei Abstimmungen auf eine 2/3 Mehrheit zu reduzieren.
Sonst kann es wie im Fall der Slowakei dazu führen, dass zukünftig kleine EU – Staaten entscheiden, was politisch in Europa zu geschehen hat.
„ Gott sei Dank“ haben die Slowaken ( über einen innenpolitischen Trick ) dem
EFSF – Deal zu guter Letzt noch zugestimmt.
Wolfgang W. Kurtenbach