Der Bundesvorstand
zur Zusammenarbeit mit der Piratenpartei
Der Bundesvorstand (BV) wendet sich heute an die RRP–Mitglieder und an externe Besucher unserer Bundeshomepage.
Die folgenden Zeilen stellen eine offizielle Stellungnahme des BV zum Thema Kooperation der Rentnerinnen und Rentner Partei mit der Piratenpartei dar.
In seinem Informationsbrief zum Jahreswechsel hatte der Bundesvorsitzende Uwe Gäthje bereits diesen Punkt angesprochen und erste Anmerkungen dazu veröffentlicht.
Auch wenn es parteiinterne Kritiker gibt, die keine Zusammenarbeit mit der Piratenpartei wünschen, sind drei Viertel des BV folgender Meinung:
| ► | Wir befürworten erste Kooperationen mit der Piratenpartei auf Augenhöhe. Beide Parteien sehen in dieser Zusammenarbeit gleichermaßen einen Vorteil. |
| ► | Wir befürworten die Mitarbeit von RRP–Mitgliedern in thematischen Arbeitsgemeinschaf- ten der Piratenpartei, insbesondere in den Politikfeldern Rente, Gesundheit, Pflege und Bildung. |
| ► | Wir befürworten gemeinsame Auftritte in der Öffentlichkeit z. B. auf Informationsständen, Kongressen und Podiumsdiskussionen mit anderen Parteien. |
| ► | Wir werden auf unserem Bundesparteitag am 17./18. März 2012 in Fulda ein Konzept für diese erste Zusammenarbeit vorstellen. |
| ► | Es ist geplant, dass der Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Sebastian Nerz, auf unse- rem Bundesparteitag spricht und sich der Diskussion mit unseren Delegierten stellt. |
| ► | Wir verurteilen die Versuche in verschiedenen Foren (insbesondere im Rentne- rinnen und Rentner Portal Schleswig Holstein mit den berüchtigten Hasstiraden ausgetretener Mitglieder und ausgedienter Funktionsträger sowie auf der Inter- netseite des Landesverbandes Bayern), diese von beiden Parteien gewünsch- te Zusammenarbeit zu diskreditieren. Die dort tätigen, der Partei zugehörigen „Schriftsteller“ fordern wir auf, sich der innerparteilichen Diskussion zu stellen und nicht der Öffentlichkeit ein verzerrtes Bild von unserer Partei zu vermitteln, zumal sie nur eine Minderheit repräsentieren. |
| ► | Nachfolgend fügen wir zwei Beispiele gelebter Kooperation an – weitere wer- den in Kürze angestrebt. |
Wir bitten unsere Mitglieder, uns auf einem Weg zu folgen, der davon bestimmt ist, mit Hilfe der jüngeren Generationen die definierten Zielvorstellungen unserer programmatischen Schwerpunkte in die Parlamente zu bringen und einer Sozialpolitik, die von Solidarität und Humanität geprägt ist, zum Durchbruch zu verhelfen.
In diesem Sinne grüßt Sie herzlich
Ihr Bundesvorstand
Erstes Beispiel für eine geplante Zusammenarbeit:
Die Piratenpartei und die Rentnerinnen und Rentner Partei beschließen Zusammenarbeit

Zweites Beispiel für eine geplante Zusammenarbeit:
Titel: Generationenübergreifende Zusammenarbeit
Die Piratenpartei Schleswig-Holstein hat mit der Rentnerinnen und Rentnerpartei (RRP) die Gründung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe zum Thema Gesundheit vereinbart.
Nach ersten Kontakten im vergangenen Oktober wurde schnell klar, dass es bei den Grundsätzen beider Parteien eine große Schnittmenge gibt. Sie stehen für mehr Demokratie, für mehr Transparenz und für die deutlichere Berücksichtigung sozialer Aspekte in der Politik.
Die neu gegründete Arbeitsgruppe, die sich aus Mitgliedern beider Parteien zusammensetzt, wird sich mit Fragen der Gesundheitspolitik befassen. Das erste Ziel steht bereits fest: ein gemeinsamer Gesundheitskongress Anfang April 2012.
Die PIRATEN stellen der AG ihre Infrastruktur bereit. Es werden ein Piratenpad, ein eigener Mumble-Raum, sowie eine Mailingliste eingerichtet. Die Ergebnisse der Arbeit werden auf einer Wikiseite veröffentlicht.
Das stelle für die Aktiven der RRP kein Problem dar. "Auch wir Alten sind noch lernfähig und freuen uns auf das Experiment", sagte Uwe Gäthje, der Bundesvorsitzende der RRP. "Auch wenn uns die Fachbegriffe hierfür noch fremd sind, von der Professionalität und Effektivität der Werkzeuge sind wir überzeugt."
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Marcel Louwers
Piratenpartei Deutschland
LV Schleswig-Holstein
Leiter Team Koordination
1. Vorsitzender Campus Piraten Kielxxxxx